Über mich

Ich wuchs als Deutscher in Thailand, Südkorea und Griechenland auf, wo ich mich schon früh mit ökologischen und sozialen Problemen auseinandersetzte. Ich studierte anschließend in den USA Biologie, Umweltwissenschaften und Geographie. Meine geographische Doktorarbeit an der Pennsylvania State University betraf soziale Aspekte der Bodendegradation in Kerala (Südindien).

Nach meiner Promotion arbeitete ich 16 Jahre (1998-2014) als Geographieprofessor an der Truman State University in Missouri, USA. Aufgrund der Erkenntnis, dass unsere sozialen und ökologischen Probleme nur zu bewältigen sind, wenn wir uns an Veränderungen grundlegender Wirtschaftsstrukturen heranwagen, befasste ich mich dort wissenschaftlich mit der Frage, wie eine Transformation unserer Wirtschaft zu Nachhaltigkeit gelingen könnte. Viele meiner Publikationen stammen aus dieser Zeit, besonders wichtig ist allerdings mein Buch The Economics of Abundance, da dies die Richtung meiner jetzigen Arbeit wies.

2014 zog ich nach Heidelberg, um meine Gedanken zu wirtschaftlicher Transformation in den Diskurs in Deutschland einzubringen und in praktische Arbeit umzusetzen. Ich befasse mich mit systemischer Strategieentwicklung zum Aufbau einer Wirtschaft der Lebensfülle: sozial ausgeglichen, ökologisch nachhaltig und freiheitlich.

2019 zog ich nach Mannheim, aber engagiere mich weiterhin in Heidelberg. Im gleichen Jahr erfolgte eine persönliche Transformation. Ich präsentiere mich nun als das, was ich gefühlt schon lange war: ein nicht-binärer Mensch, der sich ebenso an „weiblichen“ wie „männlichen“ Rollenbildern orientiert. Als äußere Zeichen dieser Transformation kombiniere ich für Frauen und für Männer vorgesehene Kleidung, und habe mir einen zweiten Vornamen zugelegt: Wiltrude. Dieser Name enthält die ersten Silben der Mittelnamen, die meine Eltern mir gegeben haben (Willi und Rudolf) und bedeutet „die Willensstarke.“

 

Videos

Less is More, 10.3.19, Video-Interview bei der Greenpreneur Show, Chicago.

Vorstellung des Konzeptes eines selbstbestimmten Gemeinwohldienstes, 13.3.18, Urban Innovation Open House, Heidelberg (Vortrag beginnt ab 1:08:49).

Interview zum Thema Refeudalisierung der Gesellschaft, 7.6.18, vor einem Vortrag „Arm & Reich,“ Teil einer Veranstaltungsreihe „Wie reden wir miteinander?“ organisiert vom StudierendenRat der Universität Heidelberg, dem Deutsch Amerikanischen Institut Heidelberg und Real World Economics.

 

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